Mittwoch, 28. Januar 2009

WinterSCHLAMMassel

New Haven ist mal wieder im Schneechaos versunken. Gestern Abend kam eine E-Mail von meinem Dozenten, bei dem ich mittwochs Nachmittags "Economic Development" habe, und er schlug vor, die Veranstaltung aufgrund des angekündigten Schneesturms vorsorglich auf Freitag zu verschieben.
Und er hatte Recht, heute Morgen waren alle Straßen und Gehwege deutlich mit Schnee bedeckt und der Verkehr floss entsprechend langsam. Yale dagegen hatte eine ganze Armada von Angestellten mobilisiert, die im Akkord und mit freundlicher Unterstützung motorisierter Schneefräsen die Wege für die Studenten freiräumten. Einen "Schneetag" ohne Vorlesungen wie an anderen Universitäten üblich wollte man sich in Yale nicht erlauben.


Alles schien also glimpflich zu verlaufen, aber steigende Temperaturen verwandelten die Wege im Laufe des Tages in Rutschbahnen aus einem Schlammgemisch von Eis, Wasser und Schneematsch.


Bei diesen Verhältnissen ist der beste Freund der New Havener Bevölkerung der Gummistiefel, denn es ist kaum möglich Straßen zu überqueren, ohne einige Meter breite Seen überwinden zu müssen. Man bekommt den Eindruck, dass sich die meisten Autofahrer zusätzlich noch den Spaß machen, möglichst viele Passanten mit ihren aufspritzenden Wassermassen zu beglücken.


Naja, ich bin trotzdem halbwegs trocken daheim angekommen, dem Imprägnierspray meiner Mutter sei dank. Das wirkt wahre Wunder!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ach diese vorsorglichen Mamis immer :)

Solche zu Seen ausartenden Pfützen und entsprechende Autofahrer gibts hier übrigens auch :)